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	<title>PataFeu '07 &#187; Auf Fahrt</title>
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	<description>Patagoniengroßfahrt der Bremer Wandervögel</description>
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		<title>Adios argentina</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 14:57:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute ist der Tag des Abschieds von Argentinien. In ca. 6 Stunden geht unser Flug zurueck nach Europa.  Mittlerweile kommt mir die Zeit, die wir hier waren, nicht mehr wie fast drei Wochen vor. Gestern waren wir ein wenig in Buenos Aires unterwegs. Wir haben uns zuerst den Friedhof Recoleta (http://de.wikipedia.org/wiki/Recoleta#Friedhof ) angesehen. Dieses war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute ist der Tag des Abschieds von Argentinien. In ca. 6 Stunden geht unser Flug zurueck nach Europa.  Mittlerweile kommt mir die Zeit, die wir hier waren, nicht mehr wie fast drei Wochen vor.</p>
<p>Gestern waren wir ein wenig in Buenos Aires unterwegs. Wir haben uns zuerst den Friedhof Recoleta (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recoleta#Friedhof">http://de.wikipedia.org/wiki/Recoleta#Friedhof</a> ) angesehen. Dieses war gruselig und spannend zugleich, denn hier gibt es Familiengruften und nur selten Einzelgraeber (zumindest auf diesem Friedhof). Diese gehen bis zu 10 Meter tief in die Erde, oberhalb davon wurde auf jeder Grabstaette ein kleines Denkmal, Mausoleum oder Kapelle gebaut. In viele Gruften konnte man reinsehen, da die Bauten mit Glas versehen waren, zum Teil standen auch die Tueren offen. Man konnte dadurch sogar die Saerge  sehen, die darin aufgebahrt waren. Schnittlauch machte noch ein paar Bilder von Evita Perons Grab, welche eine regelrechte Pilgerstaette auf dem Friedhof ist und dann fuhren wir mit der U-Bahn in die Stadt. Dort gingen wir kreuz und quer, Shoppingmeile, Praesidentenpalast usw. und gingen dann zu Fuss zu unserer Herberge, wo wir ersteinmal Siesta machten.</p>
<p>Am fruehen Abend schlenderten wir noch einmal durch das Viertel, assen ein vorzuegliches Medallon de Lomo und genossen noch einen Pitcher Bier auf dem Plaza des Viertels.</p>
<p>Heute haben wir zeitig unsere Sachen gepackt, diese im Hostel abgestellt und sich nochmal ueber die Speicherstadt in die Innenstadt und zurueck gelaufen. Gleich werden wir uns noch etwas zu Essen holen, bevor wir uns gen Flughafen auf machen. Dann kommt wieder dieser elendig lange Flug und die Fahrt ist endgueltig vorbei.</p>
<p>Ortszeit 12 Uhr</p>
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		<title>Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 23:31:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute sind wir in der grossen Metropole Buenos Aires angekommen. Nachdem wir eine recht anstrengende Fahrt nach Necochea hinter uns hatten, dachten wir erst, wir waeren am argentinischen El Arenal angekommen, doch der Schein truegte. Die ganzen Tanz- und Trinkschuppen, die auf dem Strand aufgebaut waren, blieben abends dunkel, schien wohl gerade nicht Saison zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute sind wir in der grossen Metropole Buenos Aires angekommen. Nachdem wir eine recht anstrengende Fahrt nach Necochea hinter uns hatten, dachten wir erst, wir waeren am argentinischen El Arenal angekommen, doch der Schein truegte. Die ganzen Tanz- und Trinkschuppen, die auf dem Strand aufgebaut waren, blieben abends dunkel, schien wohl gerade nicht Saison zu sein, obwohl sich nachmittags noch tausende am Strand in der Sonne aalten.</p>
<p>Heute ging es einigermassen frueh wieder mit dem Bus weiter, die restlichen 510 km wurden auch in 7 Stunden geschafft. Unterwegs sind wir an meinem Albtraum fuer diese Fahrt vorbei gekommen. Die Busse sind das Hauptverkehrsmittel in Argentinien. Auf der Gegenfahrbahn lag ein Bus gleicher bauweise auf der Seite, alle Fenster aufgeplatzt und war nach den Russspuren an der Unterseite zu urteilen kurzzeitig in Brand geraten. Doch uns ist zum Glueck nichts passiert, wir sind heile hier angekommen. Nun koennen wir &#8220;nur noch&#8221; hier irgendwie unter die Raeder kommen (das ist eine verrueckter Verkehr in diesem Land!).</p>
<p>Diese Stadt ist wie der Rest des Landes, einfach nur gross! Grosse Haeuser, gosse Strassen, grosse Stadt &#8230;<br />
Wir sind in einem scheinbar aelteren Stadteil untergekommen, wo frueher bereits die Seefahrer gehaust haben. Es sind noch einige alte Haeuser (sofern man von &#8220;alt&#8221; sprechen kann, die &#8220;Neue Welt&#8221; ist ja nicht ganz so alt wie das &#8220;Alte Europa&#8221;) zu sehen, in einer ehemaligen Markthalle gibt es jede Menge Antiquitaeten und Troedel zu erwerben, echt nett. Morgen wollen wir uns ein wenig die Stadt ansehen, bevor es am Freitag wieder zum Flughafen und ueber den grossen Teich geht zurueck in die Heimat geht.</p>
<p> Ortszeit 20:30</p>
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		<title>Puerto Madryn Teil 3</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 21:29:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie angekuendigt, waren wir heute mit dem Rad unterwegs. Die ersten drei Kilometer waren halbwegs gut zu fahren (so gut wie es auf diesen Gurken-Raedern eben ging), da die Strasse asphaltiert war. Die restlichen 15 km hatten wir jedoch Schotterpiste und z.T. Sand, in dem das Fahren ueberhaupt nicht ging, also war Schieben angesagt. Irgendwann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wie angekuendigt, waren wir heute mit dem Rad unterwegs. Die ersten drei Kilometer waren halbwegs gut zu fahren (so gut wie es auf diesen Gurken-Raedern eben ging), da die Strasse asphaltiert war. Die restlichen 15 km hatten wir jedoch Schotterpiste und z.T. Sand, in dem das Fahren ueberhaupt nicht ging, also war Schieben angesagt. Irgendwann sind wir dann doch am Leutturm angekommen und haben dort unsere Mittagspause gemacht und die Aussicht genossen. Aufgrund der bratenden Sonne und dem gefaehrlich kuehlen Wind sind wir nicht weiter gefahren sondern an der Kueste zurueck.  Wir sind zum Teil oben an der Uferboeschung gefahren und zum Teil unten am Wasser. Dabei konnten wir nochmal wieder einige Magellan-Kormorane beobachten, ebenso wie einen Selloewen, der auf Fischjagt am Ufer vorbei zog.</p>
<p>Weiter des Weges mussten wir uns dann durch Duenen kaempfen, dort war an fahren nicht mehr zu denken! Der Sand war so fein , da war selbst das Schieben eine Qual, zumal der Wind durch die Duenen abgehalten wurde und die Sonne dadurch noch erbarmungsloser brannte. Ich hatte zum Glueck die Aermel meines Hemdes bereits bei Antritt der Fahrt runtergekrempelt und eine lange Hose an, schnittlauch jedoch hat sich gut die Arme verbrannt.<br />
Da mehrere Wege weiter durch die Duenen gingen, einer jedoch unten ans Wasser fuehrte, entschlossen wir uns am Meer entlang zu gehen. Dort war der Sand auch wesentlich fester und das Schieben ging erheblich besser.<br />
Dort sammelten sich die argentinischen Familien, um dort ihren Sonntag zu verbringen &#8211; natuerlich mit Grillen und jeder Menge Fleisch.</p>
<p>Als wir am Nachmittag wieder in der Herberge ankamen, machten wir ersteinmal Siesta, um uns von den Strapazen auszuruhen. Gleich suchen wir uns etwas zu essn und geniessen den letzten Abend in Puerto Madryn mit einer guten Flasche Malbec-Rotwein.</p>
<p>Ortszeit 18:30</p>
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		<title>Puerto Madryn Teil 2</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 23:36:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute waren wir wie angekuendigt auf der Halbinsel Valdes, welche von der UNESCO als World-Heritage-Site eingestuft wurde (ebenso wie der Gletscher Perito Moreno). Wir haben alle Tiere gesehen, die uns versprochen wurden, also Guanakos (gehoeren uebrigens mit den Lamas und Alpakas, welche beide nur in den Anden vorkommen, zu der Familie der Kamele!), Nandus (habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute waren wir wie angekuendigt auf der Halbinsel Valdes, welche von der UNESCO als World-Heritage-Site eingestuft wurde (ebenso wie der Gletscher Perito Moreno). Wir haben alle Tiere gesehen, die uns versprochen wurden, also Guanakos (gehoeren uebrigens mit den Lamas und Alpakas, welche beide nur in den Anden vorkommen, zu der Familie der Kamele!), Nandus (habe es leider wieder nicht geschafft ein Bild von den Strausenvoegeln zu schiessen, sie waren wieder zu schnell verschwunden &#8211; das einzige Tier, von dem ich noch kein Bild habe!), Seeloewen mit Jungtieren (die machen vielleicht einen Krach alle miteinader, die kleinen sind sooo niedlich, wenn sie in Dreiergrupen ueber den Strand watscheln), Seeelefanten (die sind vielleicht gross!!) und Guerteltiere (sehen lustig aus). Leider haben manch andere der Besucher die Guerteltiere gefuettert, teilweise sogar mit Schokoladendrops. Wenn ich spanisch koennte, haette ich ihnen gehoerig die Meinung gesagt, dass sich so etwas nicht gehoert, weil es nicht zu ihrer natuerlichen Nahrung gehoert und es fuer sie daher auch nicht vertraeglich ist. Ausserdem mussten sie die Tiere natuelich auch noch streicheln, nachdem sie sie mit Suessigkeiten angelockt haben.</p>
<p>Fuer grosse Wale ist zur Zeit keine Saison, die befinden sich in den antarktischen Gewassern. Die einzigen, die wir noch haetten sehen koennen waeren Orcas (die hatten wohl schon ein paar Pinguine oder Seeloewen gefruehstuckt, waren satt und haben sich daher nicht blicken lassen) und zwei verschiedene Delphin-Arten (oder auch Delfin wie es neuerdings geschrieben wird).</p>
<p>Dafuer habe ich endlich die lange von mir ersehnten Magellan-Pinguine gesehen, teilwise bis auf einen Meter entfernung. Wir haben uns zwar immer an den eingezaeunten Besucherterassen aufgehalten, doch die Pinguine haben am Rande dieser Terassen ihrer Hoehlen gebaut. Daher konnte man sie aus kurzer Distanz beobachten. Das beste war, dass wir feststellen konnten, dass Pinguine scheinbar ein &#8220;sauberes Haus&#8221; haben wollen, denn wir konnten beobachten, wie einer dieser Frack-Kerle aus seiner Hoehle kam, sich kurz daraufhin umdrehte, den Buerzel den Hang hinunter streckte und einen Strahl Guano-Duenger von sich gab und geradewegs wieder in sein Versteckt kroch.</p>
<p>Fuer morgen haben wir uns zwei Fahrraeder geliehen (ob das so gut ist, ich habe schon wieder Sonnenbrand, dieses Mal auf den Armen&#8230;) und wollen auf eigene Faust die Gegend erkunden. Bis jetzt ist noch geplant, dass wir uns den Leuchtturm in 17 km Entfernung ansehen,  woebi die Leuchttuerme hier bei weitem nicht ein solch nettes Bild abgeben, wie anderenorts. Mal sehen, wie weit wir kommen oder ob wir vorher einen Sonnenstich erleiden oder die Raeder auf der Schotterpiste ihren Geist aufgeben&#8230;</p>
<p>Ortszeit 20:35</p>
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		<title>Puerto Madryn</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Feb 2007 20:26:42 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Auf Fahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgegen der gestrigen Planung sind wir nun doch direkt von Trelew aus mit dem Bus nach Puerto Madryn gefahren. Ein Grund war die ohne Erbarmung scheinende Sonne (das Ozonloch ist ueber Patagonien wirklich zu merken, das ist kein Witz, daher auch die UV-Warn-Anlage in Rio Gallegos) und zum anderen hat sich schnittlauch eine mittelschwere Grippe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Entgegen der gestrigen Planung sind wir nun doch direkt von Trelew aus mit dem Bus nach Puerto Madryn gefahren. Ein Grund war die ohne Erbarmung scheinende Sonne (das Ozonloch ist ueber Patagonien wirklich zu merken, das ist kein Witz, daher auch die UV-Warn-Anlage in Rio Gallegos) und zum anderen hat sich schnittlauch eine mittelschwere Grippe eingefangen. Daher keine Wanderung sondern Bus nach Puerto Madryn.</p>
<p>Hier sind angenehme 20 Grad mit einem frischen Wind. Im Hafen liegt ein Kreuzfahrtschiff und an der Strandbucht herrscht ein reges Treiben. Scheint ein beliebter Urlaubsort zu sein, dennoch recht nett hier und nicht so ueberfuellt wie in Ushuaia (zerlaeuft sich hier wohl auch besser weil es groesser ist).</p>
<p>Unser Hotel letzte Nacht war klasse, das Hotel Touring Club in Trelew. In ihm konnte man den Charme der 20´er Jahre spueren. Die Zimmer waren daher nicht unbedingt so gut, dafuer jedoch die Halle, mit einer langen Theke, einer hohen Decke und vielen Utensilien aus der vergangenen Zeit. So etwas muss man gesehen haben, ich kann es jedefalls nicht beschreiben, vielleicht gibt das Bild welches schnittlauch gemacht hat etwas von der Atmosphaere her.</p>
<p>Heute sind wir in einer etwas einfacheren Herberge untergekommen, in einem 4-Bett-Zimmer. Morgen machen wir eine Tour ueber die Peninsula Valdes, an jeder Sehenswuerdigkeit will der Fahrer halten, damit wir die Tiere noc hfotografieren koennen. Wir werden jedenfalls davon berichten, ob wir die 400-km-Fotosafarie erfolgreich erlebt haben.</p>
<p>Ortszeit 17:25</p>
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		<title>Trelew</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 22:45:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach einer endlosen Busfahrt und einer nicht enden wollenden Wartezeit in Rio Gallegos und Comnodoro Rivadavia sind wir nun endlich in Trelew (wird hier vorort Trelu ausgesprochen) angekommen. die letzten 300 km ging es auf einer Strasse entlang, die wie mit dem Lineal gezogen immer nur geradeaus ging, welch eine Qual! Morgen geht es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach einer endlosen Busfahrt und einer nicht enden wollenden Wartezeit in Rio Gallegos und Comnodoro Rivadavia sind wir nun endlich in Trelew (wird hier vorort Trelu ausgesprochen) angekommen. die letzten 300 km ging es auf einer Strasse entlang, die wie mit dem Lineal gezogen immer nur geradeaus ging, welch eine Qual!</p>
<p>Morgen geht es dann ein kleines Stueckchen mit dem Bus, bevor wir wohl zwei Tage wandern werden (ca 50 km). Das war bisher die einzig laufbare Strecke, alles andere waere viel zu weit gewesen (150 km ohne Wasserstelle von einer Estancia zur naechsten, ohne einen Schatten spendenden Baum!). Heute ist es gluecklicherweise bedeckt, wir hoffen auf das gleiche Wetter in den naechsten Tagen, denn die Sonne brennt echt ganz gut. Das tueckische ist dabei, dass immer ein recht starker wind blaest, dadurch merkt man die Sonne nicht. Aber wir haben ja bereits gelernt&#8230;</p>
<p>Neue Tiere habe ich unterwegs auch gesehen, leider nicht mehr sehr lebendig. Es lag ein glattgefahrener Skunk und ein ebenso plattes Guerteltier auf der Strasse. Auf der Halbinsel Valdes (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vald%C3%A9s">http://de.wikipedia.org/wiki/Vald%C3%A9s</a>) hoffen wir auf lebendige Exemplare zu treffen. Ausserdem fehlt mir noch ein Bild von einem Nandu, Kondore und Guanakos habe ich schon. Pinguine, Seeelefanten und Wale sollen dort ebenfalls zu beobachten sein &#8211; wir werden berichten!</p>
<p>Ortszeit 19:45</p>
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		<title>Calafate Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 13:40:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[At first we would post here some greetings to Ken and Heather, a canadian couple we met in several places here in argentina, now our ways split up. Have a good trip! Als erstes (nach diesem Gruss) moechte ich berichten, dass  ich gestern bereits einen Beitrag ueber einen sehr schoenen Tag geschrieben habe.  Er war recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	At first we would post here some greetings to Ken and Heather, a canadian couple we met in several places here in argentina, now our ways split up. Have a good trip!</p>
<p>Als erstes (nach diesem Gruss) moechte ich berichten, dass  ich gestern bereits einen Beitrag ueber einen sehr schoenen Tag geschrieben habe.  Er war recht lang, da es wirklich ein toller Tag mit vielen Eindruecken war. Gerade als ich fertig war und auf speichern klicken wollte, gingen im gesamten Internetcafe die Lichter aus, Strom weg, alles futsch. Herzlichen Dank auch!</p>
<p>Wir habe gestern eine gefuehrte Tour durch den Nationalpark Los Glaciares gemacht. Bereits unterwegs konnten wir einen Adler sehen, der uns aus 20 Meter Entfernung von einem Felsen aus beobachtete. Dann der weitere Weg durch die Landschaft, am Lago Argentino entlang, unbeschreiblich schoen. Einer unserer Stopps war an der Suedseite des Perito Moreno, einem Gletscher (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perito-Moreno-Gletscher">http://de.wikipedia.org/wiki/Perito-Moreno-Gletscher</a>) der einer der wenigen auf der Welt ist, der noch waechst. Sein Vortrieb betraegt 2 Meter pro Tag. Ausserdem gehoert er zur groessten Land-Eis-Masse, die es auf dieser Erde gibt &#8211; nach der Antarktis und Groenlad. Dieses Land hat einfach ganz andere Masstaebe!!</p>
<p>Wir haben noch einen Bootsausflug zur Nordseite des Gletschers gemacht und konnten beobachten, wie der Gletscher &#8220;kalbt&#8221;, also wie sich Eisbrocken von der Gletschermasse losloesen. Eine optische und akustische Sensation!<br />
Im Anschluss hatten wir von oberhalb des Gletschers gelegenen Terassen einen super Ausblick ueber das gesamte Bild. Ueber uns schwebten sogar 2 Kondore!!<br />
Von hier aus ging es 2 km zu Fuss durch die Wildnis &#8211; natuerlich auf einem Trampelpfad und unter Fuehrung. Dies war auch sehr interessant, denn so konnten wir auch die einheimischen Gewaechse (Beeren) probieren und haben noch einiges ueber Flora und Fauna erfahren koennen.</p>
<p>Am Abend waren wir mit Ken und Heather essen. Die beiden, an die ja auch der obige Gruss gerichtet ist, haben wir zuerst in Rio Grande getroffen, dann auf der Faehre ueber die Magellanstrasse, in der jetzigen Herberge und im Nationalpark wieder. Also haben wir uns abends zum Essen verabredet, war ein sehr netter und interessanter Abend. Heute fahren die beiden weiter nach El Chalten hoch, also weiter an den Anden entlang, waehrend wir ein wenig auf eigene Faust die Gegend um Calafate erkunden wollen. Morgen geht es dann mit dem Bus weiter, erst wieder zurueck nach Rio Gallegos, aber das habe ich ja bereits beschrieben.</p>
<p>Eines noch: heute ist Halbzeit!</p>
<p>Ortszeit: 10:40</p>
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		<title>El Calafate</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 20:46:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute sind wir nach einer 4,5-stuendigen Busfahrt in Calafate angekommen (offizieller Link: http://www.turismo.elcalafate.gov.ar/). Es ist ein sehr huebsches kleines Nest, zwar ziemlich fuer Touristen fertig gemacht, aber dennoch sehr nett. Viele Haeuser sind komplett aus Holz gebaut, einige Einkaufsecken sind recht &#8220;naturistisch&#8221;, viele kleine Laeden, mir gefaellt es hier. Unser Zimmer ist ebenfalls sehr nett, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute sind wir nach einer 4,5-stuendigen Busfahrt in Calafate angekommen (offizieller Link: <a href="http://www.turismo.elcalafate.gov.ar/">http://www.turismo.elcalafate.gov.ar/</a>). Es ist ein sehr huebsches kleines Nest, zwar ziemlich fuer Touristen fertig gemacht, aber dennoch sehr nett. Viele Haeuser sind komplett aus Holz gebaut, einige Einkaufsecken sind recht &#8220;naturistisch&#8221;, viele kleine Laeden, mir gefaellt es hier. Unser Zimmer ist ebenfalls sehr nett, das beste, was wir bisher hatten. Wir haben hier auch ein kanadisches Paerchen wiedergetroffen, die wir in Rio Grande kennengelernt haben. Sie sind mit dem Motorrad unterwegs, haben auf dieser Tour bereits 13.000 km abgerissen (mein Hintern wuerde das nicht mitmachen&#8230;).</p>
<p>Morgen (Montag) machen wir einen gefuehrten Ausflug in den Nationalpark und zu den Gletschern. Am Dienstag machen wir eine eigene Erkundungstour, bevor es am Mittwoch wieder weiter geht. Da die Busse von hier aus nicht mehr in alle Richtungen fahren, muessen wir erst wieder zurueck nach Rio Gallegos, dort umsteigen in einen anderen Bus nach Comodoro Rivadavia (Wikipedia-Link: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Comodoro_Rivadavia">http://de.wikipedia.org/wiki/Comodoro_Rivadavia</a>). Dort wollen wir uns jedoch nicht lange aufhalten, da dies keine sehenswerte Stadt sein soll (aehnlich wie Rio Gallegos).</p>
<p>Die Fahrt war hierher war recht unspektakulaer, bis auf die Aussichten, die waren super. Auf der einen Seite die ersten Auslaeufer der Anden und auf der anderen Seite die patagonische Steppe bis zum Horizont. Plattes braues Land so weit das Auge reicht, auf Patagonien treffen wirklich alle Superlative zu.</p>
<p>Ortszeit 17:45</p>
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		<title>Rio Gallegos</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 21:06:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern sind wir mit dem Bus in Rio Gallegos angekommen. Dabei haben wir Chile und die Magellanstrasse durchquert. Welch ein Abenteuer! Aber weniger Abenteuer im abenteuerlichen Sinne als vielmehr die ewigen Grenzkontrollen und die Busfahrt ansich. Bei zwei Grenzen hatten wir 4 Kontrollen, Ausreise aus Argentinien, 10 Kilometer spaeter die Einreise in Chile. Dann mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Gestern sind wir mit dem Bus in Rio Gallegos angekommen. Dabei haben wir Chile und die Magellanstrasse durchquert. Welch ein Abenteuer! Aber weniger Abenteuer im abenteuerlichen Sinne als vielmehr die ewigen Grenzkontrollen und die Busfahrt ansich. Bei zwei Grenzen hatten wir 4 Kontrollen, Ausreise aus Argentinien, 10 Kilometer spaeter die Einreise in Chile. Dann mit einer Art Landungsboot (der Bus ist einfach so auf die Faehre gefahren, einen richtigen Anleger gab es da nicht) ueber die Magellanstrasse. Erst dachten wir, wir duerften die gaze Zeit im Bus bleiben, weil alle Tueren verschlossen blieben. Nach der Haelfte der Fahrt (die gesamte Ueberquerung hat ca. 30 Minuten gedauert) durften wir dann doch noch fuer 5 Minuten raus.<br />
Wenig spaeter kam dann wieder eine Grenzkontrolle, diesmal fuer die Ausreise aus Chile. Hier standen wir mit Abstand am laengsten und es bildete sich eine lange Warteschlange von LKWs, Autos und Reisebussen. Als wir dann irgendwann doch durchgelassen wurden kam zwei Kilometer spaeter wieder die Einreise nach Argentinien. Diese ganzen Grenzkontrollen haben uns zusammen bestimmt zwei Stunden aufgehalten. Auf der Fahrt haben wir (nach der Magellanstrasse, also in Patagonien) auch die ersten Nandus gesehen. Apackas sind uns bereits vorher begegnet.</p>
<p>Irgendwann sind wir dennoch in Rio Gallegos angekommen und haben ein nettes Zweibett-Zimmer bekommen. Die Stadt ist zwar alles andere als schoen, aber fuer einen Waschtag hat es gereicht.<br />
Heute Abend wollen wir eine Pizza Alemana probieren, die es hier in einer Gaststaette gibt. Auf ihr sind Sauerkraut und Wuerstchen (und Mozzarella) drauf, sehr deutsch!</p>
<p>Das Wetter ist erste Sahne, es sind wohl so an die 20 Grad (Celsius, keine Fahrenheit, muss mann aufpassen, wenn man sich mit US-Amerikanern oder Kanadiern unterhaelt und die von 45 Grad sprechen&#8230;) und die Sonne hat uns den ersten Sonnenbrand verpasst. Unsere Gesichter sind etwas am gluehen. Eine Steife Briese weht hier, die einen die Sonne nicht unbedingt spueren laesst. Daher ist die Warnanzeige fuer die Intensitaet der UV-Strahlung am Stadt-Spielplatz durchaus angebracht.</p>
<p>So viel fuer heute, morgen geht es in die Anden nach El Calafete und von dort aus irgendwie durch den Nationalpark und zu den Gletschern.</p>
<p>Ortszeit 18:05</p>
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		<title>Rio Grande</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 22:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ore</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Fahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute sind wir in Rio Grande angekommen. Nachdem wir gestern uns den Nationalpark Tierra del Fuego angesehen haben und begeistert von der wechselhaften Landschaft waren, fing das Wetter an zumindest ore auf die Stimmung zu druecken. Das Wetter in Ushuaia war die ganze Zeit regnerisch, stuermisch und grau in grau. Unter anderen Umstaenden wuerden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute sind wir in Rio Grande angekommen. Nachdem wir gestern uns den Nationalpark Tierra del Fuego angesehen haben und begeistert von der wechselhaften Landschaft waren, fing das Wetter an zumindest ore auf die Stimmung zu druecken. Das  Wetter in Ushuaia war die ganze Zeit regnerisch, stuermisch und grau in grau. Unter anderen Umstaenden wuerden wir diesen Ort wohl eher vermissen.</p>
<p>Als wir mit dem Bus ueber einen Bergpass gefahren sind, war auf der anderen Seite der Berge nicht nur besseres Wetter sondern auch (mal wieder) eine total andere Landschaft. Endlos anmutende Weiten lassen erahnen, welche Dimensionen uns in Patagonien erwarten, einfach grandios! Die ersten Alpackas konnten wir unterwegs ebenfalls beobachten.</p>
<p>Nachdem sich schnittlauchs Wanderschuhe aufzuloesen drohten, mussten wir hier eine kleine &#8220;Shoppingtour&#8221; hinlegen, damit wir in den naechsten Tagen weiterwandern koennen. Danach goennten wir uns ein Eis und schleckten dieses genuesslich in der uns erwaermenden Sonne.</p>
<p>Unsere Herberge duerfte wohl eine der aeltesten am Ort sein, sie besteht seit 1923 und hat den wohlklingenden Namen &#8220;Hostel Argentino&#8221;. Das heisst jedoch nicht, dass sie heruntergekommen ist, im Gegenteil, der Einrichtungsstil sagt uns mehr zu, als in der letzten Herberge, alles sauber, alles fein! Von der Herbergsmutter wurde uns zur Begruessung gleich ein Kuesschen aufgedrueckt (mehr oder weniger freiwillig, bei schnittlauch mehr, bei ore weniger&#8230;). Kontakt zu einem schweizer Paerchen, welches ein Jahr durch Sued-Amerika tingeln will, haben wir ebenfalls schon hergestellt.</p>
<p>Nachdem wir gestern in einem Restaurant lecker Essen waren, ore goennte sich das All-You-Can-Eat-Menue und schlug natuerlich ordentlich beim Fleisch zu, kochen wir heute selbst.</p>
<p>Ortszeit 19:30 Uhr</p>
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