Sonntag, 4.2.

Der erste Reisetag.

Nachdem ore seine Schwäche vom Vortag aufgrund seiner dienstlichen Kohltour am Freitag überwunden hatte, konnten die bereits seit zwei Wochen bereitgelegten Reiseutensilien endgültig verpackt werden. Noch ein kurzer Besuch im Nest um die passende Reiselektüre („Auf Schiffen, Schienen, Pneus…“) mitzunehmen, damit auch bald schnittlauch abgeholt werden konnte. Dieser stand schon in seinem Hausflur bereit, schmiss seinen Rucksack in den Kofferraum und ab ging es Richtung Flughafen. Dort stellten wir uns auch gleich zum einchecken an, mit der Bitte, uns Plätze am Gang zu geben. Dieses war leider nicht möglich, zumindest in Bremen für den langen Flug, wir sollten es noch einmal in Paris versuchen.

Da wir noch genügend Zeit bis zum Abflug hatten, konnten wir uns noch in das Flughafenbistro setzen, damit schnittlauch noch etwas zu essen bekommen konnte, ore und Katinka tranken nur etwas.

Zeitig genug trudelte dann auch noch ore’s Vater ein. Dennoch war nun die Zeit des Abschieds gekommen. Nicht nur wir wurden unter Tränen nach Paris verabschiedet, auch andere Personen die wir später im Flugzeug nach Buenos Aires wiedersehen sollten.

Nach kurzer Wartezeit konnten wir auch gleich an Bord. Wir wurden mit dem Bus zum Flugzeug gefahren, was zur Folge hatte, dass wir niemanden mehr auf der Besucherterrasse erkennen konnten. Ore winkte einfach blind in die Masse in der Hoffnung, Katinka und sein Vater würden ihn erkennen.

Vom Flug nach Paris gibt es wenig nennenswertes zu berichten, außer dass ore (im Gegensatz zu schnittlauch) im Flugzeug nicht aufrecht stehen konnte, so niedrig war es und dass wir beide in der vorletzten Reihe saßen und das Heck unter Beschlag nehmen konnten.

Im Landeanflug auf Paris war sehr deutlich der Eiffelturm zu erkennen.

Nachdem wir gelandet waren und uns abermals nach der Möglichkeit eines Sitzplatztausches – erfolglos – erkundigt haben, hieß es warten, Zeit vertreiben und das nervige Gequatsche von Belgiern ertragen.

Im Flugzeug saß ore auf der linken und schnittlauch auf der rechten Seite, um zwei Reihen versetzt, also weit auseinander. Somit mussten wir uns mit unseren Platznachbarn begnügen. Schnittlauch lernte Dorothee kennen und ore wusste erst kurz vor der Landung, dass er jemand Deutsches neben sich sitzen hatte.


Flughafen Bremen
Kurz vor dem Abflug am Bremer Flughafen
Flughafen BremenFlughafen Charles-de-Gaulles Pais

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.