Dienstag, 6.2.
9 Uhr aufgestanden, auf das Frühstück gefreut und vom „Snack“ enttäuscht worden. Also konnten wir uns gleich auf die Suche nach einen Supermarkt machen – mit Erfolg. Da wir jedoch erst die Stadt erkunden und uns nicht mit Einkauf abschleppen wollten, haben wir zuerst den Hafen genauer erkundet.
Alsbald meldete sich aufgrund des mageren Frühstücks unser Magen wieder, wodurch wir eine kleine Imbissbude kennen lernen durften. Gut gesättigt durch „Hamburguesa Completa“ konnten wir uns somit auf den Weg zum Beagle-Kanal machen, vorher sahen wir uns noch das Museum „Fin del Mundo“ an und waren erstaunt, dass die feuerländischen Ureinwohner das ganze Jahr nackig rumliefen, also auch im Winter – und wir froren bereits im Sommer!
Auf dem Weg zum Kanal begleiteten uns zwei – zeitweise drei – Hunde, ein recht kleiner und ein doch eher größerer Hund. Der kleine wollte den großen die ganze Zeit besteigen, bis es uns zu viel mit ihnen wurde und wir sie fortgejagt haben.
Nach einer kurzen Verschnaufpause am Wasser machten wir uns auf den Rückweg, wo wir ordentlich durchgeregnet wurden. Wir flüchteten – nachdem es fast wieder aufgehört hatte – in den Supermarkt und kauften ein, damit wir uns in der Herberge einen Tee machen konnten.
Mit neuen Kräften ging es nun zur Touristen-Information um uns nach dem Weg für die morgige Tour zu erkundigen. Nach einem kleinen Souvenir-Shoppingkehrten wir in die Herberge zurück und warteten vergeblich darauf, dass ein Herd frei werden würde. Doch ein kosheres Essen braucht nun mal seine Zeit, uns blieb nur der Joghurt, den wir eigentlich nur als Nachtisch eingeplant hatten. Den Abend ließen wir ruhig ausklingen.