Samstag, 10.2.

Nach einer sehr geruhsamen Nacht im besten Bett bisher sind wir um halb neun aufgestanden und waren kurz nach neun beim Frühstück wo es eine Tasse Kaffee und zwei süsse kleine Croissants gab – nicht sehr ergiebig. Nach der weiteren Reiseplanung und Wäsche von Klamotten haben wir versucht, über die Tourist-Info etwas in El Calafate buchen zu lassen. Zumindest hat uns die Dame eine Telefonnummer rausgesucht. Nachdem wir diese und andere Nummern aus unserem Reiseführer erfolglos abtelefoniertet hatten, haben wir bei der letzten Telefonnummer doch noch Glück gehabt. Danach konnten wir unser zweites (richtiges) Frühstück, welches wir im Supermarkt erstanden haben und aus einem Sandwich bestand, im Park von Rio Gallegos geniessen. Im Anschluss haben wir uns gleich noch eine Busverbindung nach El Calafate besorgt.

Da wir sonst nichts auf dem Plan hatten, haben wir uns die Uferpromenade angesehen. Weil die Sonne so schön schien, haben wir uns eine halbe Stunde an den Kies-Sand-Strand gelegt. Der Wind wehte angenehm über uns hinweg, so dass wir die intensive Sonneneinstrahlung nicht gemerkt haben. Am Stadt-Spielplatz in der Nähe war eine Warn-Ampel installiert, die über die momentane UV-Einstrahlung informierte: sie stand auf gelb. Wieder im Hotel angekommen sahen wir auch prompt den Sonnenbrand in unseren beiden Gesichtern.

Zum Mittag haben wir uns eine Nudelsuppe gemacht. Den Nachmittag verbrachten wir wegen der Sonne überwiegend in geschlossenen Räumen, entweder im Internetcafe oder auf dem Zimmer. Gegen 21 Uhr waren wir essen, da wir noch die Pizza Alemana mit Sauerkraut, Würstchen, Mozzarella und Ketchup ausprobieren wollten. Sie schmeckte erstaunlicherweise sehr gut. Die Flasche Rotwein, die wir noch zuvor gekauft hatten, genossen wir auf dem Zimmer, ehe um Mitternacht das Licht gelöscht wurde. In der Nacht um 3 ließ der Nachbar vor unserem Zimmerfenster noch freundlicherweise noch eine halbe Stunde seinen Kompressor laufen – Druckluft braucht man immer, auch nachts um 3.


Evita

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