Mittwoch, 14.2.

Mit diesem Tag haben wir weniger Tage vor als hinter uns, die Hälfte ist vorbei. Gegen 8 Uhr aufgestanden, Frühstück im Hostel, welches sehr reichhaltig aber wenig umfangreich war (viele Croissants, Weißbrot und Kaffee zum selbst anrühren, sonst nichts aber mehr waren wir schon nicht mehr gewohnt). Danach mal wieder packen. Da wir noch genügend Zeit hatten, konnte Ore einen Zahnarzttermin in der Heimat ordern, da ihm am Abend zuvor ein Stück vom Zahn abgebrochen war. Dennoch blieb danach noch genügend Zeit, sich auf die Treppen vor dem Busbahnhof zu setzten und El Calafate von erhöhter Stelle zu betrachten.
Um 12 Uhr fuhr der Bus nach Rio Gallegos, welcher dort gegen 16 Uhr ankam. Um 20 Uhr fuhr der Bus nach Comodoro Rivadavia wieder ab, also hieß es wieder einmal warten. Doch zur Entschädigung hatte schnittlauch bessere Plätze gebucht mit Sitzen, die sich besser zum Schlafen eigneten. An Bord haben wir ein recht ordentliches Abendessen bekommen. Der Rest des Tages bestand nur aus fahren, fahren, fahren – scheinbar gibt es in Argentinien keine Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten.
Es war dennoch ein interessantes Erlebnis, in die Nacht hineinzufahren, die Sonne über der patagonischen Steppe versinken zu sehen, durch den argentinischen Nachthimmel zu fahren und ein paar Stunden später in die Dämmerung zu fahren.


Warten auf den Bus

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