Mittwoch, 21.2.

Eigentlich wollten wir um 7 Uhr aufstehen, da schnittlauch aber nicht mehr liegen konnte, ging es eine halbe Stunde eher hoch. Nach einem knappen Frühstück, welches dem in Ushuaia gleich kam, fuhren wir mit einem Taxi zum Busterminal, da die Zeit etwas knapp wurde. Dort konnten wir auch gleich in unseren Bus einsteigen. Wir hatten den Bus (vorerst) mit 3 anderen Personen für uns alleine. Leider gab es während der Fahr nur ein sehr spärliches Mahl, welches aus 3 Keksen und 2 Bonschen bestand. Es wurde noch nicht einmal ein Film gezeigt. So dauerte die Fahrt gefühlt doppelt so lang.

Unterwegs kam der verkehr plötzlich ins Stocken. Auf der Gegenfahrbahn war ein Unfall passiert, die Fahrzeuge wurden auf unserem zweiten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geführt. Ein zweistöckiger Reisebus, so einer wie der in dem wir saßen, war auf der Fahrbahn auf die Seite gekippt und noch einige Meter gerutscht. Ein Krankenwagen fuhr mit Blaulicht davon, ein Polizeihubschrauber landete am Unfallort und ein weiterer Helikopter schwebte am Himmel (wahrscheinlich Fernsehen).

In Buenos Aires angekommen, mussten wir uns als erstes orientieren, da die U-Bahn von Bus-Terminal aus nicht ausgeschildert war. Dennoch fanden wir die richtige Linie und nach kurzem Fußmarsch auch unser Hostel. Einfach und zweckmäßig, die Hauptsache sind die guten sanitären Einrichtungen. Nach kurzer Siesta kochte schnittlauch die Nudeln, die wir in Ushuaia gekauft hatten. Danach erkundeten wir unser Viertel und waren begeistert von den vielen Antiquitäten- und Trödelläden. In einer alten Markhalle hatten sich sehr viele kleine Händler niedergelassen, wo sie ihre Ware anboten.

Um kurz nach 9 gingen bei uns die Lichter aus – auf der Straße leider nicht, Buenos Aires lebt auch nachts!


Unsere letzte Busfahrt

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