Freitag, 23.2.
Der Tag des Abschieds von Argentinien begann wenig spektakulär, 8 Uhr aufstehen, mageres Frühstück wie in Ushuaia (leider nicht so wie am Vortag), letzte Sachen verstauen, bevor wir einen kleinen Spaziergang durch die Stadt machten. Wir liefen runter zur Speicherstadt, die neu hergerichtet wird und wohl zu einem Nobelviertel aufsteigen wird, ähnlich wie die Docks in London oder die Hamburger Speicherstadt. Dort kamen wir auch an einem Segelschulschiff vorbei, welches jedoch nicht mehr in die See stechen wird, da es fest verankert ist.
Wir gingen wieder zum Präsidentenpalast und suchten unseren Weg zurück. Unterwegs machten wir noch etwas Rast und aßen noch etwas. Kurze Zeit später holten wir unser Gepäck aus dem Hostel, winkten ein Taxi heran und ließen uns zum Flughafen „fliegen“. Dort hatten wir mal wieder etwas zu warten, das kannten wir nun zur Genüge durch die viele Busfahrerei. Als der Check-In-Schalter endlich öffnete, wurde zuerst das Handgepäck kontrolliert. Dank der neuen Reisevorschriften war dies die erste Sache, ehe man sich überhaupt in der Schlange anstellen durfte. Anschließend wurden wir noch um 112,35 Peso = 36 US-Dollar Flughafensteuer erleichtert, ehe wir durch die Sicherheitskontrollen gingen. Wir vermuteten, dass der Grenzer einen Film auf deinem Bildschirm laufen hatte, die anderen Grenzer interessierte es ebenfalls sehr wenig, ob der Metalldetektor anschlug oder nicht. Also mussten wir uns nur noch unseren Ausreisestempel ins unseren Reisepass geben lassen, ehe wir auf den Abflug warteten. Um Viertel nach 5 war endlich Boarding-Time und wir hoben pünktlich ab. Der Flug war sehr anstrengend, das es unterwegs einige Schlecht-Wetter-Fronten gab und ein kleines Kind, welches mitflog die ganze Zeit am quaken war. An Schlafen war nicht zu denken, man konnte sich die Board-Filme ansehen (die man schon auf dem Hinweg hatte) oder sich mit den elektronischen Spielen beschäftigen und hoffen, dass die Zeit vorüber gehen mag.