Puerto Madryn Teil 3

Wie angekuendigt, waren wir heute mit dem Rad unterwegs. Die ersten drei Kilometer waren halbwegs gut zu fahren (so gut wie es auf diesen Gurken-Raedern eben ging), da die Strasse asphaltiert war. Die restlichen 15 km hatten wir jedoch Schotterpiste und z.T. Sand, in dem das Fahren ueberhaupt nicht ging, also war Schieben angesagt. Irgendwann sind wir dann doch am Leutturm angekommen und haben dort unsere Mittagspause gemacht und die Aussicht genossen. Aufgrund der bratenden Sonne und dem gefaehrlich kuehlen Wind sind wir nicht weiter gefahren sondern an der Kueste zurueck.  Wir sind zum Teil oben an der Uferboeschung gefahren und zum Teil unten am Wasser. Dabei konnten wir nochmal wieder einige Magellan-Kormorane beobachten, ebenso wie einen Selloewen, der auf Fischjagt am Ufer vorbei zog.

Weiter des Weges mussten wir uns dann durch Duenen kaempfen, dort war an fahren nicht mehr zu denken! Der Sand war so fein , da war selbst das Schieben eine Qual, zumal der Wind durch die Duenen abgehalten wurde und die Sonne dadurch noch erbarmungsloser brannte. Ich hatte zum Glueck die Aermel meines Hemdes bereits bei Antritt der Fahrt runtergekrempelt und eine lange Hose an, schnittlauch jedoch hat sich gut die Arme verbrannt.
Da mehrere Wege weiter durch die Duenen gingen, einer jedoch unten ans Wasser fuehrte, entschlossen wir uns am Meer entlang zu gehen. Dort war der Sand auch wesentlich fester und das Schieben ging erheblich besser.
Dort sammelten sich die argentinischen Familien, um dort ihren Sonntag zu verbringen – natuerlich mit Grillen und jeder Menge Fleisch.

Als wir am Nachmittag wieder in der Herberge ankamen, machten wir ersteinmal Siesta, um uns von den Strapazen auszuruhen. Gleich suchen wir uns etwas zu essn und geniessen den letzten Abend in Puerto Madryn mit einer guten Flasche Malbec-Rotwein.

Ortszeit 18:30

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