Montag, 19.2.
In der Nacht um 4 Uhr kam ein sehr starker Wind auf, der den Staub der patagonischen Steppe sogar in unser Zimmer wehte. Bis morgens lies er jedoch wieder nach.
Kurz vor 8 standen wir auf und frühstückten mit besagtem Herrn aus der Nähe von L.A. Wir hätten noch etwas von seinem „Oat Meal“-Frühstück abhaben können, dem warmen Haferschleim. Wir lehnten dankend ab.
Wir packten unsere Sachen und legten uns an der Promenade in den Schatten eines Stromhäuschens und sahen einem knappen Dutzend Mädels bei ihrer Fußballstunde zu. Wir erkannten gleich, welchen Grund es hat, dass die Deutschen Weltmeister im Frauenfußball: es ist mal wieder die Disziplin!
Nachdem wir so den Tag verbummelt haben, gingen wir zeitig zum Busterminal und stiegen irgendwann in unseren Bus ein. Somit waren wir auf dem Weg, Patagonien zu verlassen. Aus dem Bus heraus konnten wir noch einen sehr netten Sonnenuntergang beobachten, ebenso wie den Mondaufgang, ehe es komplett dunkel wurde. In der Nacht wurden wir von ein paar Holperschwellen geweckt, da der Bus durch einige Ortschaften fuhr. Mehr spannende Dinge außer den Filmen (Little Man, Poseidon und Eight Below) gibt es von dieser Fahrt nicht zu berichten.